Benedikt Stahl ©Julia Rosenberg

Nah an der Heimat – nah an den Themen Duale Studiengänge – Zentralbankwesen (BWL) / Bachelor of Science

Hallo, ich bin Benedikt und mich haben Geld und Wirtschaft schon immer interessiert. Ich wollte verstehen, was in der Welt passiert und warum. Diese Neugier führte mich zum Studium an die Hochschule der Deutschen Bundesbank in Hachenburg. Die Nähe zu meiner Heimat und persönliche Kontakte erleichterten mir die Entscheidung.
 
Für mich war früh klar: Ich will nicht nur Theorie lernen, sondern auch aktuelle Themen verstehen. Genau das erlebte ich hier. In meiner Studienzeit sprachen alle über die Euro- und Staatsschuldenkrise. Diese Themen aus den Nachrichten haben wir in den Vorlesungen besprochen und in den wirtschaftlichen Zusammenhang eingeordnet. Plötzlich verstand ich Begriffe wie Staatsanleihen oder Finanzstabilität. Sie waren keine leeren Worte mehr, sondern wurden für mich greifbar.

Besonders wertvoll waren auch die Gäste aus der Praxis, die regelmäßig an die Hochschule kamen. Sie berichteten von ihren eigenen Erfahrungen aus der Wirtschaft. Das half uns, die Dinge aus einem neuen Blickwinkel zu sehen und besser zu lernen.

Nach dem Studium blieb ich in der Region und pendelte nach Koblenz. Dort arbeitete ich im Bereich Bargeld und übernahm erste Führungsaufgaben. Ich lernte die Personalplanung kennen und betreute als Praxistutor selbst Nachwuchskräfte. Der Kontakt zur Hochschule blieb dabei immer bestehen.

Später bot sich die Chance, nach Hachenburg an die Hochschule zurückzukehren – ich habe sie genutzt. Heute trage ich an der Hochschule Verantwortung für die gesamte IT. Ich leite Projekte für das System zur Studienverwaltung und das Lernsystem ILIAS. Gemeinsam mit meinem Team organisiere ich den Studienablauf für Studierende und Lehrende. Dazu gehört auch die Planung von Vorträgen, Informationstagen oder dem Tag des offenen Denkmals.

Für mich ist die Mischung aus anspruchsvollen Fachthemen, aktuellen Ereignissen und der Nähe zur Heimat besonders. Kein Tag ist wie der andere – genau das macht die Arbeit spannend.

Ein schöner Nebeneffekt ist der enge Kontakt zu den Studierenden. So bleibt man am Puls der nächsten Generation und begleitet sie auf ihrem Weg – genau wie man selbst einmal begleitet wurde.